A table!

Beauty-Food à la française

September 2016

Typisch französische Küche mal anders. Die Grande Nation hat nämlich weit mehr zu bieten als Klassiker wie Mousse au Chocolat oder Coq au Vin. Eine Lieblingszutat: die knallgrüne Brunnenkresse – ein vielseitig einsetzbarer Energiespender. Mit ihrem herrlich scharf-würzigen Aroma befreit sie uns – hier in Form von kleinen Küchlein – vom Herbst-Blues. Adieu Tristesse!

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Brunnenkresse-Küchlein

Zutaten (für 4 Personen):

Brunnenkresse-Füllung:

300 g Brunnenkresse
1 Knoblauchzehe
3 EL Olivenöl
300 g Ziegenfrischkäse
150 g Crème fraîche
Salz, Pfeffer

Teig:

80 g Butter
30 g Butterschmalz
140 g Mehl
Salz, Zucker

Pinienkernkrokant:

30 g Pinienkerne
1/2 TL Fenchelsaat
1 EL Akazienhonig
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Blätter der Brunnenkresse abzupfen und waschen, mitsamt gehacktem Knoblauch und Öl zu einer Creme pürieren. Ziegenfrischkäse und Crème fraîche unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Masse kalt stellen.

Für den Teig Butter und Butterschmalz mit Mehl, je 1 Prise Salz und Zucker sowie ca. 60 ml kaltem Wasser vermengen. Teig dünn ausrollen und 4 Kreise mit 16 cm Durchmesser ausstechen. Creme in deren Mitte geben, Teigränder umklappen und vorsichtig festdrücken. Küchlein bei 200  °C im Ofen auf der untersten Schiene 30-35 min backen.

Pinienkerne in einer Pfanne anrösten. Mit der zerstoßenen Fenchelsaat, Honig sowie etwas Salz und Pfeffer karamellisieren. Krokant auskühlen lassen, zerkleinern und über die fertigen Küchlein streuen. Dazu passt ein knackiger Feldsalat mit Tomaten.
Bon appétit!

Über die Brunnenkresse

Ursprünglich aus Südosteuropa stammend, war die Brunnenkresse schon bei den Römern und Griechen sehr beliebt. Mittlerweile ist sie weltweit verbreitet und ndet vor allem in der französischen Küche oft Verwendung. Sie ist reich an den Vitaminen C und B12 sowie an Eisen und Zink – was unsere Haut und Haare auch in der dunkleren Jahreszeit strahlen lässt.