Woher stammt der Begriff „aufgedonnert“?

Eine Person, die es mit ihrem Make-up und Outfit etwas übertrieben hat, wird gerne als aufgedonnert bezeichnet. Mit Gewitter hat das Wort
allerdings nichts zu tun. Es kommt vom italienischen „la donna“, also Frau, was sich im Deutschen wie Donner anhört. In den 1920er-Jahren bedeutete der Ausdruck noch Anerkennung für eine wahrhaft elegante Dame, inzwischen ist er jedoch eher abfällig gemeint.

Warum ist unser Mund oft leicht geöffnet, wenn wir uns die Wimpern tuschen?

Nein, das dient nicht dazu, die Haut unterm Auge zu spannen, und passiert auch nicht bewusst. Unser Großhirn ist „schuld“, es spart auf diese Weise Speicherplatz: Statt aufwendiger kleiner Einzelkommandos – Augenbrauen hoch, Augen weit öffnen et cetera – spult es lieber ein komplettes Bewegungsprogramm ab, hier offenbar das für Erstaunen.

Warum ist Badeschaum immer weiß?

Eigentlich ist jede einzelne Seifenblase farblos und durchsichtig, genau wie auch die einzelnen Kristalle von Schnee oder Zucker. Für das Weiß ist eine optische Täuschung verantwortlich. Die Schaumbläschen im Badewasser liegen ungleichmäßig dicht aneinander und sorgen dafür, dass das weiße Licht (Sonne oder Badlampe) vielfältig gebrochen und in alle Richtungen gestreut wird. Durch die Menge an Reflexionen wird das Licht wieder als Summe seiner Einzelfarben wiedergegeben – und die ist weiß.

Übrigens



Frauen, die sich täglich die Lippen schminken, verzehren auf diese Weise jährlich einen ganzen Lippenstift. Also noch ein Grund mehr, auf gute Inhaltsstoffe zu achten!