Entspannt abheben

Juni 2018

Die Reise ist gebucht, der letzte Arbeitstag rückt näher – mit anderen Worten: Der Urlaubscountdown läuft. Vielleicht gehören Sie ja zu den über 30 Prozent der Deutschen, die ihre Urlaubsdestination entspannt mit dem Flugzeug ansteuern. So weit, so gut, wäre da nicht das ein oder andere Problemchen, das eine Flugreise mit sich bringen kann (Stichwort irritierte Haut oder Jetlag). Wir haben für Sie recherchiert, wie Sie garantiert beschwerdefrei fliegen.

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Flugtickets: check, Ausweise: check, Nackenkissen: check, Lesestoff: check, Feuchtigkeitscreme: wie bitte? Ja, richtig gehört, denn unsere Haut kann uns, teilweise sogar schon auf relativ kurzen Flügen, Probleme bereiten: Rötungen, Pickelchen und spannende, juckende Stellen sind oftmals die Folge. Schuld daran ist die trockene Kabinenluft. Denn die Klimaanlage, die dafür zuständig ist, die Luft zu erwärmen (die Außentemperatur beträgt durchschnittlich etwa minus 52 Grad Celsius), befeuchtet sie nicht gleichzeitig. So kommt es in der Kabine zu einer Luftfeuchtigkeit zwischen fünf und 16 Prozent. Das ist deutlich weniger als die 40 bis 60 Prozent, in denen sich unsere Haut normalerweise am wohlsten fühlt. Speziell die empfindliche Gesichtshaut nimmt uns das krumm. Dem können Sie jedoch vorbeugen, indem Sie Ihrer Haut eine Extraportion Feuchtigkeit zukommen lassen – und zwar vor, während und nach dem Flug. Packen Sie sich einfach Feuchtigkeitscreme oder -serum, zum Beispiel aus der Hydrance-Serie von Avène, in Ihr Handgepäck und cremen Sie immer mal wieder nach (Achtung: Die Cremetube in der Kabine darf nicht mehr als 100 Milliliter fassen). Auch ein paar Sprühstöße Avène Thermalwasser (auch erhältlich im praktischen 50 Milliliter-Flug-Format) helfen der Haut, ihr Feuchtigkeitsgleichgewicht zu bewahren. Sie können sich den feinen Sprühnebel übrigens auch vorsichtig in die Augen sprühen. Das beugt der Austrocknung vor und spart die Augentropfen.

Versuchen Sie auch bei Langstreckenflügen oder bei Flügen zu ungünstigen Zeiten Ihren natürlichen Pflegerhythmus beizubehalten.

Generell gilt: Versuchen Sie auch bei Langstreckenflügen oder bei Flügen zu ungünstigen Zeiten Ihren natürlichen Pflegerhythmus beizubehalten. Gehen Sie Ihren Ritualen wie gewohnt nach (viele Produkte gibt es in praktischen Reisegrößen). So reduzieren Sie weiteren Stress für Ihre Haut. Denken Sie auch daran, während des Fluges viel Wasser zu trinken. Das versorgt die Haut von innen mit Feuchtigkeit und beugt zusätzlich Kreislaufproblemen vor.
Eine Flugreise kann uns und unseren Körper außerdem noch vor andere Herausforderungen stellen: die räumliche Enge zum Beispiel. Gerade auf Langstreckenflügen kann das stundenlange Sitzen bei manchen Menschen das Risiko für eine Thrombose erhöhen. Das sind Blutgerinnsel, die sich in einem Gefäß (meist in einer Beinvene) bilden und es verstopfen. Doch auch für Menschen, die nicht zur Thrombose-Risikogruppe gehören, ist es unangenehm, wenn die Beine anschwellen oder gar einschlafen und man sich bei der Ankunft am Urlaubsort wie gerädert fühlt. Bleiben Sie deshalb in Bewegung! Stehen Sie von Zeit zu Zeit auf; im Sitzen sollten Sie die Bein und Fußmuskulatur im Wechsel spannen und entspannen. Außerdem empfiehlt es sich, bequeme, locker sitzende Kleidung zu tragen. Damit kann man es sich auch viel gemütlicher machen! Besprechen Sie gegebenenfalls auch im Vorhinein mit Ihrem Hausarzt, ob Kompressionsstrümpfe für Sie infrage kommen.

Schon gehört?



Beruhigt gestresste Kopfhaut: das Altera Serum mit Eiswürfeleffekt" von René Furterer

Wo wir gerade bei längeren Flügen sind: Diese sind meist mit dem Durchqueren mehrerer Zeitzonen und somit einer mehr oder weniger großen Zeitverschiebung verbunden. Hallo Jetlag! Da man jedoch so viel wie möglich von seinem Urlaub haben möchte und nicht ständig schon am Mittag todmüde oder mitten in der Nacht hellwach sein will, haben wir uns bei den Profis umgehört: Flugbegleiterin Lisa Mattis weiß, wie man dem Jetlag schnellstmöglich den Garaus macht: „Nach langen Flügen will man meist nur noch ins Bett. Aber glauben Sie mir, am besten fahren die meisten Menschen damit, so früh wie möglich in der Local Time anzukommen. Stellen Sie Ihre Uhr am besten schon im Flieger um, um sich mental auf die neue Zeit einzustellen. Essen und schlafen Sie ab Ankunft möglichst zu ‚normalen‘ Zeiten – gehen Sie nicht vor 21 Uhr ins Bett, tanken Sie vorher viel Frischluft und Tageslicht. Schlaftabletten bringen den Körper übrigens nur noch mehr aus dem Rhythmus. Eine Faustregel: Auf Flügen in den Westen wach bleiben, auf Flügen in den Osten schlafen!“

Eine Faustregel: Auf Flügen in den Westen wach bleiben, auf Flügen in den Osten schlafen!

Und was ist mit Medikamenten, die man immer zur ungefähr gleichen Zeit nehmen muss – zum Beispiel die Antibabypille? Hier gilt Folgendes: Setzen Sie den Zeitpunkt der Einnahme schrittweise ab zwei Tage vor Reiseantritt um einige Stunden vor oder zurück (je nach Urlaubsdestination). So nähern Sie sich Stück für Stück an die Ortszeit des Reiseziels an. Dort angekommen, können Sie das Medikament dann wieder zur gewohnten Uhrzeit einnehmen. Am besten besprechen Sie sich jedoch vor der Reise noch einmal mit Ihrem Arzt oder Apotheker, um ganz sicherzugehen. Nun bleibt uns nur noch eines zu sagen: Wir wünschen Ihnen einen guten und entspannten Flug!

Unser Tipp



Die passenden Begleiter für Ihre nächste Flugreise: die Hydrance-Serie und das beruhigende Thermalwasser von Avène.