Sie haben die Fragen, wir die Antworten: Winterhaut-Pflege

Dezember 2017

Unsere Expertin Judith Horzel, Apothekerin und Medical Manager bei Pierre Fabre Dermo-Kosmetik, nimmt sich Ihrer Fragen an und steht Rede und Antwort in Sachen Dermatologie und Dermo-Kosmetik.

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Welche Pflegeroutinen sind im Winter besonders wichtig?

Im Winter ist unsere Haut extremen Temperaturunterschieden ausgesetzt: einerseits der Kälte draußen und andererseits der Heizungsluft in den Räumen. Um unsere Haut angemessen zu pflegen, ist – einmal wieder – die Reinigung das A und O. Sie ist die ideale Vorbereitung auf die anschließende Tages- oder Nachtpflege für die kalten Tage oder die warmen, beheizten Räume. Zudem sollte man auch daran denken, dass nicht nur das Gesicht durch die Kälte beeinflusst wird. Es kann am gesamten Körper zu trockener Haut kommen. Ein weiteres Risiko: Fingerkuppen oder Mundwinkel können aufgrund der Kälte einreißen. Auch hier ist eine besonders reichhaltige Hand- beziehungsweise Lippenpflege zu empfehlen.
Tina aus Aschaffenburg


Mein Sohn leidet an Akne. Welche Winterpflege eignet sich für ihn?

Auch jetzt sollte die Grunderkrankung der Haut, in diesem Fall die Akne, nicht außer Acht gelassen werden. Deshalb empfiehlt es sich, auf die Pflege aus der Cleanance Serie von Avène zurückzugreifen. Spannt die Haut dennoch mehr als gewohnt, kann man die Pflege mit einem Feuchtigkeitsserum vorab kombinieren.
Rebekka aus Köln


Ich verwende im Winter eine fetthaltigere Creme für mein Gesicht. Direkt nach dem Eincremen „blüht“ meine Haut jedoch immer richtig auf. Woran liegt das?

Nicht jede Haut braucht im Winter gleich eine extrem reichhaltige Pflege. Daher sollte man auch in den Wintermonaten auf seinen individuellen Hauttyp achten und die geeignete Pflegecreme verwenden. Wer bei Mischhaut eine zu fetthaltige Creme verwendet, riskiert ein „Aufblühen“.
Susanne aus Baden-Baden


Meine Lippen sind in der kalten Jahreszeit dauerhaft rissig und springen auf. Ich habe das Gefühl, dass selbst Lippenpflegestifte nicht helfen können.

Es gibt spezielle Lippenpflegestifte, die für den Winter geeignet sind, wie zum Beispiel der Cold Cream Lippenbalsam von Avène. Bei der Lippenpflege sollte besonders darauf geachtet werden, dass einerseits eine nährende Komponente, andererseits Bestandteile enthalten sind, die vor dem Austrocknen der Lippen schützen sowie optimalerweise auch die Wundheilung fördern, wie zum Beispiel durch den Wirkstoff Sucralfat. Dieser lässt Risse besser verheilen.
Antonia aus Mannheim


Ich habe Neurodermitis. Kann ich im Winter meine normale Spezialpflege benutzen oder muss ich auf etwas der Jahreszeit Entsprechendes umsteigen?

Natürlich können Sie bei Ihrer gewohnten Pflege bleiben, die Sie vertragen. Oftmals steigen die Verwender jedoch in den Wintermonaten von einer Milch oder Creme auf einen Balsam um. Dieser enthält einen höheren Lipidanteil und versorgt die Haut optimal. Hierfür empfehle ich immer sehr gerne den XeraCalm A.D Balsam von Avène mit einem Lipidanteil von 30 Prozent.
Pia aus Münster


Im Winter sind meine Ellenbogen und Knie besonders trocken, was kann ich dagegen tun?

Cremen, cremen, cremen! Besonders an Ellenbogen und Knien kann es schnell zu einer Verhornung kommen. Hier empfiehlt sich zum Beispiel die Akérat Creme von Avène als Intensivpflege mit Urea (Harnstoff), Salicylsäure und Milchsäure. Diese wirken keratolytisch, können also Verhornungen lösen.
Paul aus München


Die trockene Heizungsluft macht meiner Haut ganz schön zu schaffen. Haben Sie einen Rat?

Gönnen Sie sich ein- bis zweimal pro Woche eine Maske, die den Feuchtigkeitsspeicher auffüllt. Zudem bietet es sich immer an, unter der Tagespflege ein Serum anzuwenden. Zusammen mit der anschließend aufgetragenen entsprechenden Creme kann die Haut so noch besser vor der trockenen Heizungsluft geschützt werden. Für einen Sofort-Effekt können Sie sich mit dem Avène Thermalwasserspray behelfen. Der feine Sprühnebel spendet sofort Feuchtigkeit und Wohlbefinden.
Lena aus Chemnitz