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Sonnenallergie

Juli 2018

Für die einen ist die sonnige Sommerzeit ein purer Genuss, für viele andere kann der Aufenthalt in der Sonne jedoch unangenehm werden: Juckende Rötungen, Quaddeln und kleine Bläschen zeigen sich auf der Haut. Grund dafür kann eine Sonnenallergie sein. Was es damit auf sich hat und wie Sie sich am besten schützen, haben wir für Sie recherchiert.

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Studien belegen: 10 bis 20 Prozent der deutschen Bevölkerung leiden unter einer Sonnenallergie – Tendenz steigend. Doch kann man
überhaupt allergisch gegen Sonnenlicht sein? „Ja, das kann man durchaus“, bestätigt uns die Expertin, Dr. Alexandra Ogilvie, Dermatologin und Leiterin des Skin Concept Instituts in München. Allerdings müsse man den Begriff der Sonnenallergie noch einmal differenzieren: „Umgangssprachlich bezeichnet man als Sonnenallergie verschiedene Erkrankungen, von denen die meisten keine wirkliche Allergie, also eine Überempfindlichkeit des Immunsystems, sind. Man fasst unter diesem Begriff Reaktionen der Haut zusammen, die unter Einfluss von Sonnenlicht auftreten und durch rote, juckende Hautveränderungen an Symptome einer Allergie erinnern. Diese Reaktionen können von Kosmetik-Inhaltsstoffen (Mallorca-Akne) oder von bestimmten Medikamenten beziehungsweise Nahrungsergänzungsmitteln (phototoxische und photoallergische Lichtdermatosen) ausgelöst werden. Eine echte Sonnenallergie bezeichnet man als Lichtdermatose. Sie kann als abnorme Hautreaktion auf UV-A- oder UV-B-Strahlung auftreten.“
Die unangenehmen Symptome solcher Sonnenallergien reichen von Juckreiz und Rötung über Knötchen und Bläschen bis hin zu Quaddeln und Papeln. Sie erscheinen vorwiegend auf Hautarealen, die der direkten Sonne ausgesetzt waren, wie Armen, Nacken, Schultern und Dekolleté.

Nicht vergessen!

Ein effektiver Sonnenschutz betrifft nicht nur Sonnenallergiker. Denn zu viel Sonne erhöht das Hautkrebsrisiko und lässt die Haut vorzeitig altern. Genießen Sie die Sonne – gut geschützt! Eine Übersicht über alle Avène-Sonnenschutzprodukte finden Sie unter avene.de.

Polymorphe Lichtdermatose

Die am weitesten verbreitete Form der Sonnenallergie ist die sogenannte Polymorphe Lichtdermatose (PLD). Der Begriff „polymorph“ bedeutet vielgestaltig und ist damit begründet, dass sich die Symptome von Patient zu Patient deutlich unterscheiden können. Bei einem Betroffenen überwiegen die Rötungen, bei einem anderen hingegen eine Bläschen- oder Blasenbildung. Hochsaison für diese Art der Lichtallergie ist im Frühjahr oder zu Anfang des Sommers, wenn unsere Haut noch nicht an die Sonne gewöhnt ist und keinen Eigenschutz (durch die Bildung des braunen Hautpigments Melanin) aufgebaut hat. Auch ein Winterurlaub im Süden kann zu Beschwerden führen. Die Ursache der Sonnenallergie ist bis heute nicht geklärt. Die positive Nachricht für alle Betroffenen: Im Allgemeinen bilden sich die Symptome nach mehreren Tagen zurück und die Haut heilt komplett ab – sofern man sich an ein paar Regeln hält. Die allerwichtigste Prophylaxe ist, sich gut vor dem Hauptauslöser, der Sonne, zu schützen. Für Sonnenallergiker ist insbesondere ein Sonnenschutzmittel mit sehr hohem Lichtschutzfaktor wichtig. Um eine zusätzliche Belastung zu vermeiden, empfiehlt sich ein mineralischer Lichtschutzfilter, den beispielsweise die hochwirksamen Produkte der weißen Sonnenschutzlinie von Avène besitzen. Weitere Tipps für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Sonne haben wir auf der nachfolgenden Seite noch einmal für Sie zusammengefasst.
Und was tun, wenn sich Symptome zeigen? „Sofort raus aus der Sonne!“, heißt dann das Credo. Um die betroffenen Stellen zu kühlen, können Sie sich kalt abduschen oder einige Sprühstöße des beruhigenden Avène Thermalwassers aufsprühen. Das hilft sofort, versprochen!
Falls die Symptome sich nicht innerhalb von ein paar Stunden bessern, sollten Sie (auch wenn Sie im Urlaub sind) besser einen Arzt aufsuchen, der möglicherweise Antihistaminika oder ein kortisonhaltiges Präparat verschreibt.

Die wichtigsten Sonnenschutzregeln auf einen Blick

• Zwischen 12 und 16 Uhr ist die Strahlung am intensivsten, darum sollte man insbesondere in diesem Zeitraum die direkte Sonne meiden. Auch außerhalb dieser Zeit ist es empfehlenswert, sich im Schatten aufzuhalten. Babys und Kleinkinder sollten möglichst nie direkter Sonnenstrahlung ausgesetzt werden.

• Besondere Vorsicht ist auch beim Wassersport beziehungsweise beim Baden geboten, da das Wasser die Sonnenstrahlen reflektiert und dadurch wie ein Brennglas wirkt.

• Sonnenschutzpräparate sind eine wichtige Maßnahme, denn sie erweitern den Eigenschutz der Haut. Ob Creme, Emulsion, Milch, Spray oder Öl – mittlerweile gibt es viele verschiedene Texturen für alle Hauttypen und die unterschiedlichen Körperpartien.

• Außerdem schützen uns luftige, nichttransparente Kleidung, am besten aus Baumwolle oder Leinen, und eine Kopfbedeckung vor Sonnenschäden.