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Sonnenschutz-Facts

Mai 2017

Es ist geschafft, die grauen Monate liegen hinter uns. Zeit, die Sonne in vollen Zügen zu genießen! Dabei ist der richtige Schutz das A und O. Wir haben die wichtigsten Fakten für Sie zusammengefasst. So steht dem Sommer-Teint nichts mehr im Weg!

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Eine Frage vorweg: Warum kann uns die Sonne schaden, wenn wir uns nicht ausreichend schützen?

Von der Sonne gehen zwei Arten von Strahlen aus, die unsere Haut treffen, wenn wir uns sonnen: zum einen UV-A-Strahlen, die in die tiefer gelegenen Hautschichten eindringen und zu vorzeitiger Hautalterung und Veränderungen des Erbgutes (DNA) führen. Diese Strahlen sind nachweislich an der Entstehung von Hautkrebs beteiligt. Zum anderen gibt es die UV-B-Strahlung, die nur in die oberen Hautschichten gelangt. Sie ist jedoch nicht weniger gefährlich als UV-A- Strahlung, da sie bei zu hoher Belastung Sonnenbrand verursacht und als Langzeitfolge ebenfalls Hautkrebs auslösen kann. Unsere Haut hat jedoch auch die Fähigkeit, sich selbst vor UV-Strahlen zu schützen. Dies geschieht einmal durch die Verdickung der Hornschicht der Oberhaut, die stattfindet, sobald die Haut mit Strahlung in Berührung kommt. Gleichzeitig wird die Produktion der braunen Hautpigmente (Melanin) angeregt. Je dicker die Hornschicht und je dunkler die Hautfarbe, desto höher der Eigenschutz. Daraus ergibt sich, dass Menschen mit sehr heller Haut, Sommersprossen und roten oder rötlichen Haaren genetisch bedingt in ungebräuntem Zustand am wenigsten Pigmente aufweisen und deshalb besonders anfällig für Sonnenbrände sind.

Nicht nur direkte Sonneneinstrahlung greift die Haut an, auch bei bewölktem Himmel und im Schatten können UV Strahlen die Haut schädigen.

Deshalb gelten folgende Sonnenschutz-Regeln:

• Zwischen 11 und 15 Uhr ist die Strahlung am intensivsten, darum sollte man insbesondere in diesem Zeitraum die direkte Sonne meiden. Auch außerhalb dieser Zeit ist es empfehlenswert, sich im Schatten aufzuhalten. Babys und Kleinkinder sollten möglichst nie direkter Sonnenstrahlung ausgesetzt werden.
• Besondere Vorsicht ist auch beim Wassersport beziehungsweise beim Baden geboten, da das Wasser die Sonnenstrahlen reflektiert und dadurch wie ein Brennglas wirkt.
• Außerdem schützen uns luftige, nicht-transparente Kleidung und eine Kopfbedeckung vor Sonnenschäden.
• Sonnenschutzpräparate sind eine wichtige Maßnahme, denn sie erweitern den Eigenschutz der Haut. Ob Creme, Emulsion, Milch, Spray oder Öl – mittlerweile gibt es viele verschiedene Texturen für alle Hauttypen und unterschiedliche Körperpartien. So sollte man beispielsweise für das Gesicht ein Produkt wählen, das weniger ölig ist, um das Ausschlagrisiko zu verringern. Ihr passendes Produkt finden Sie übrigens hier.

Auch der Lichtschutzfilter spielt eine wichtige Rolle. Er sorgt dafür, dass die schädlichen Strahlen reflektiert beziehungsweise absorbiert und in harmlose Wärme umgewandelt werden. Für Menschen mit überempfindlicher oder allergischer Haut eignen sich mineralische Filter, da diese in der Regel zu keinen Allergien führen.
Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie in unserem Spotlight.

Der Lichtschutzfaktor (LSF, englisch SPF) richtet sich nach der sogenannten Eigenschutzzeit, die vom jeweiligen Hauttyp sowie von Aufenthaltsort und -dauer in der Sonne abhängig ist. Sie gibt die Zeitspanne an, in der man sich ohne Sonnenschutz der direkten Sonneneinstrahlung aussetzen kann, ohne dass ein Sonnenbrand entsteht. Die LSF-Varianten reichen vom sehr niedrigen Faktor 6 bis hin zum Faktor 50+, was einem sehr hohen Schutz entspricht.

Wie kann ich mich zusätzlich vor Hautkrebs schützen?

Wenn Sie die hier beschriebenen Sonnenschutz-Regeln beachten, kann Ihnen eigentlich nichts passieren. Gehen Sie gerne in die Sonne! Trotz allem ist es wichtig, auffällige Hautstellen (zum Beispiel Muttermale, Flecken oder Rötungen) auf Veränderungen zu beobachten und regelmäßig zum Hautkrebs-Screening beim Dermatologen zu gehen.
Mehr zum Thema Hautkrebs-Prävention lesen Sie (artikel/kleiner-fleck-grosser-schreck text: hier. popup:yes)

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