Sonnenschutz-Glossar

April 2018

Sommer, Sonne, Urlaubsteint – das sind die Dinge, die uns in der warmen Jahreszeit beschäftigen. Auch das Thema Sonnenschutz darf im Sommer natürlich nicht fehlen – denn er sorgt für eine gesunde Bräune, lässt uns weniger schnell altern und schützt gleichzeitig vor ernsthaften Erkrankungen wie Hautkrebs. Wir haben in unserem Glossar alle wichtigen Begriffe für Sie erklärt – von A bis Z.

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Doppelter Schutz vor Falten zum Cremen
Anti-Aging Sonnenschutz SPF 50+
Alterung

Die Sonne ist einer der größten Faltenmacher überhaupt. Bis zu 80 Prozent der Linien und Fältchen, die sich mit der Zeit auf der Haut abzeichnen, gehen auf ihr Konto – genauer gesagt, auf das der freien Radikale, die beim Sonnenbaden in der Haut gebildet werden. Verantwortlich hierfür sind vor allem die UV-A-Strahlen. Diese dringen tief ins Bindegewebe ein, tragen dort zum Abbau der kollagenen Fasern bei und sorgen damit dafür, dass die Haut ihre Spannkraft verliert. Das Ergebnis: Falten. Deshalb sollte man nie auf einen Sonnenschutz verzichten.

Bräune

Sobald wir mit UV-Strahlung in Berührung kommen, wird die Produktion von braunen Hautpigmenten (Melanin) angeregt. Das sorgt für den gebräunten Urlaubsteint (aber für die gesunde Bräune den Sonnenschutz nicht vergessen!).

Carotin

Ist ein sekundärer Pflanzenstoff, der in vielen Früchten, Wurzeln und Blättern vorkommt. Insbesondere Beta-Carotin weist schützende Effekte gegenüber der zellzerstörenden Wirkung von UV-Strahlen auf und kann die Eigenschutzzeit unserer Haut nach mehrmonatiger Einnahme verlängern.

Dauer

Wie lange Sie in der Sonne bleiben können, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen, hängt von mehreren Faktoren ab: von Ihrer individuellen Eigenschutzzeit, ob Sie vorgebräunt sind und welchen Lichtschutz­faktor Sie aufgetragen haben.

Eigenschutzzeit

Gibt die Zeitspanne an, in der man sich ohne Sonnenschutz der direkten Sonneneinstrahlung aussetzen kann, ohne dass ein Sonnenbrand entsteht. Je dunkler die Hautfarbe, desto höher der Eigenschutz. Daraus ergibt sich, dass Menschen mit sehr heller Haut, Sommersprossen und roten oder rötlichen Haaren genetisch bedingt nur eine sehr kurze Eigenschutzzeit haben. Deshalb ist Sonnenschutz für diese Hauttypen besonders wichtig.

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Feuchtigkeit

Hitze, trockene Luft, Sonnenstrahlung und vermehrtes Schwitzen entziehen unserer Haut im Sommer besonders viel Feuchtigkeit. Die Folge: ein Spannungs- und Trockenheitsgefühl sowie ein paar Knitter­fältchen mehr im Gesicht. Gönnen Sie sich deshalb öfter mal eine feuchtigkeitsspendende Maske als Après-Sun-Treatment, wie zum Beispiel die Beruhigende Feuchtigkeitsmaske von Avène oder zum Sprühen für unterwegs das Avène Thermalwasserspray.

Genuss

Gehen Sie gerne in die Sonne und genießen Sie – gut geschützt – den ­Sommer!

Haltbarkeit

Zum einen gibt das Haltbarkeitsdatum einen Hinweis, wie lange ein Sonnenschutzprodukt verwendet werden kann. Dieses wird durch ein Symbol dar­gestellt: ein geöffneter Tiegel mit einer Angabe wie 12 M. Das bedeutet, dass das Mittel nach dem Öffnen mindestens zwölf Monate haltbar ist. Daneben hilft der Geruchstest: Riecht der Sonnenschutz ranzig, ab damit in die Tonne! Auch die Lagerungsbedingungen sind wichtig: Ein Produkt, das am Strand in der prallen Sonne liegt, verdirbt schneller als eines, das das ganze Jahr über kühl lagert. Investieren Sie daher besser jedes Jahr in ein neues Produkt.

Intensität

Gerade im Sommer ist die Strahlung besonders intensiv, da der Sonnenstand sehr steil ist. Das Gleiche gilt für alle Gebiete, die in Äquatornähe liegen – und zwar ganzjährig.

Juckreiz

Sollte Ihre Haut nach oder während dem Sonnenbaden jucken, gehen Sie bitte in den Schatten und wechseln Sie das Sonnenschutzprodukt. Es könnte sich um eine allergische Reaktion auf das Produkt oder um eine Sonnenallergie handeln. Wenn der Juckreiz immer wieder auftritt, sollten Sie einen Arzt um Rat fragen.

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Zur Vorbeugung von aktinischer Keratose, Hautkrebs (außer Melanom) und lichtbedingter Hautalterung: SunsiMed
Krebs

Zu viel Sonne und Sonnenbrände gehören zu den Hauptauslösern für Hautkrebs. Hier unterscheidet man zwei Arten: Das maligne Melanom (schwarzer Hautkrebs) ist zwar selten, jedoch auch relativ schlecht heilbar und für circa 75 Prozent der durch Hautkrebs verursachten Todesfälle verantwortlich. Weitaus stärker verbreitet, aber auch weniger bekannt ist der helle Hautkrebs (Plattenepithelkarzinom und Basalzellkar­zi­nom). Verursacht wird er durch eine konti­nuierliche UV-Belastung zum Beispiel bei Personen, die hauptsächlich im Freien arbeiten. Auch aktinische Keratosen, eine Vorstufe des weißen Hautkrebses, sind weit verbreitet. Sie zeichnen sich durch rötliche, manchmal aber auch hautfarbene oder bräunliche ­Flecken mit fest haftender Schuppung auf den Sonnenterrassen des Körpers wie Gesicht, Händen und Dekolleté, aus. Beschwerden wie Juckreiz, Brennen oder Schmerzen fehlen in der Regel. Deshalb werden sie von den Betroffenen leider oftmals erst spät bemerkt beziehungsweise ernst genommen.

Lichtschutzfaktor (LSF)

Die Lichtschutzfaktor-Zahl (LSF, englisch SPF) auf Sonnenschutzmitteln gibt an, um welchen Faktor sich die Eigenschutzzeit der Haut bei richtiger Anwendung des Produkts erhöht, ohne dass es zu einem Sonnenbrand kommt. Beispiel: 5 Minuten Eigen­schutzzeit multipliziert mit LSF 30 ­ergibt 150 Minuten Sonnenzeit. Die LSF-­Varianten reichen vom sehr niedrigen Faktor 6 bis hin zum Faktor 50+, was einem sehr hohen Schutz entspricht. Der LSF bezieht sich übrigens immer nur auf den UV-B-Schutz.
Achtung: Durch Schwitzen, Schwimmen und die Verwendung von zu wenig Sonnencreme wird die Schutzwirkung verringert!

Mineralischer Sonnenschutz

Der darin verwendete Lichtschutzfilter wirkt aufgrund der reflektierenden physikalischen Eigenschaften nicht löslicher Mineralien, die als Mikropartikel in den Produkten enthalten sind. Dazu gehört zum Beispiel Zink. Im Gegensatz zu den chemischen Filtern dringen die mineralischen nicht in die Haut ein, sondern bleiben auf ihrer Ober­fläche, wo sie das Licht reflektieren, streuen und brechen. Diese Produkte sind besonders gut für Menschen mit überempfindlicher Haut oder für Kinder geeignet.
Entdecken Sie hier die weiße Sonnenschutzlinie von Avène!

Nachcremen

Mit regelmäßigem Nachcremen kann man lediglich die Schutzwirkung nach Schwimmen, Schwitzen oder Abtrocknen der Haut aufrechterhalten. Sie können aber nicht automatisch länger in der Sonne bleiben, wenn Sie öfter nachcremen. Die Eigenschutzzeit kann nur einmal in 24 Stunden ausgenutzt werden.

Ozonloch

Die Ozonschicht, die sich in 15 bis 50 Kilometern über der Erdoberfläche befindet, fängt aggressive UV-Strahlen von der Sonne ab und schützt somit das Leben auf der Erde vor Schädigungen durch ebendiese Strahlung. Der Einsatz bestimmter Gase (Fluorchlorkohlenwasserstoffe, FCKW) hat in den vergangenen Jahrzehnten zu einer Ausdünnung der Ozonschicht beigetragen, insbesondere an den Polen. Hier spricht man vom sogenannten Ozonloch. Die Verwendung von FCKW wurde daraufhin zwar stark eingeschränkt beziehungsweise komplett verboten, Wissenschaftlern zufolge wird es jedoch noch Jahrzehnte dauern, bis sich die Ozonschicht wieder erholt haben wird. Durch die Verringerung des natürlichen UV-Schutzes in Form der Ozonschicht erreicht somit mehr schädliche Strahlung die Erde, was unter anderem dazu führt, dass wir schneller einen Sonnenbrand bekommen als noch vor 20 Jahren.

Pigmentflecken

Entstehen zumeist an den Stellen, die der Sonne besonders ausgesetzt sind: Stirn, Wangen, Oberlippe, Schultern, De­kolleté und Hände. Der Grund: Unser Körper verteilt das Melanin ungleich. Um eine vermehrte Entstehung zu verhindern oder zu verringern, sollten Sie zu Produkten mit sehr hohem Lichtschutzfaktor (LSF 50+) greifen.

Quarkumschläge

Joghurt- und Quarkwickel gelten als altes Hausmittel bei leichten Sonnenbränden (sobald die Haut offen ist, bitte einen Arzt aufsuchen!). Grund dafür ist, dass die in der Milch enthaltenen Mineralstoffe, Spurenelemente und Eiweiße feuchtigkeitsspendend, regenerierend und vor allem kühlend wirken.

Rötung

Bei Rötungen beziehungsweise Hautkrankheiten wie Rosacea oder Couperose ist ein sehr hoher Sonnenschutz (SPF 50+) Pflicht. Außerdem sollte der Sonnenschutz keine Duftstoffe oder anderen Reizfaktoren, wie Alkohol, enthalten.

Sonnenbrand

Entsteht durch UV-A- und insbesondere UV-B-Strahlen, die von der Sonne ausgehen und bei zu geringem oder nicht vorhandenem Schutz ungefiltert in unsere Hautschichten eindringen. Dort kann es dann zu Schäden kommen, die mit Verbrennungen ersten beziehungsweise zweiten Grades vergleichbar sind. Sonnenbrände erhöhen zudem das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken.

Tiefenzellschutz

Neben einem zuverlässigen Breitbandschutz enthält die orange Sonnenschutzlinie von Avène den patentierten Radikalfänger Pro-Tocopherol® (eine photo­stabile Vorstufe von Vitamin E), der für einen Tiefenzellschutz sorgt und die Haut vor UV-Schäden bewahrt.

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Dieses Symbol macht einen enthaltenen UV-A-Schutz kenntlich.
UV-Schutz

Es gibt zwei Arten von UV-Strahlen, die uns und unserer Haut gefährlich werden können. Zum einen UV-A-Strahlen, die in die tiefer gelegenen Hautschichten eindringen und zu vorzeitiger Haut­alterung und Veränderungen des Erbgutes (DNA) führen: Diese Strahlen sind nachweislich an der Entstehung von Hautkrebs beteiligt. Zum anderen gibt es die UV-B-Strahlung, die nur in die oberen Hautschichten gelangt. Sie ist jedoch nicht weniger gefährlich als UV-A-Strahlung, da sie bei zu hoher Belastung Sonnenbrand verursacht und als Langzeitfolge ebenfalls Hautkrebs auslösen kann. Deshalb sollten Sie immer auf Sonnenschutzprodukte mit Breitbandschutz (UV-A- und UV-B-Strahlen) achten. Dieser ist auf der Verpackung durch einen UVB-Hinweis und ein rundes UVA-Symbol vermerkt.

Vitamin D

Vitamin D hat eine Schlüsselfunktion für unsere Gesundheit. Es ist an Tausenden von Regulierungsvorgängen in den menschlichen Körperzellen beteiligt. Ein Mangel erhöht somit unser Krankheitsrisiko. Vitamin D wird zu rund 90 Prozent in der Haut gebildet – jedoch nur unter dem Einfluss der Sonne. Gut geschützte Sonnenbäder sind also sogar wichtig für unsere Gesundheit!

Wasserfester Sonnenschutz

Nach den Vorgaben des europäischen Kosmetikverbandes Cosmetics Europe darf ein Produkt als „wasserfest“ bezeichnet werden, wenn nach zweimal 20 Minuten normierten Badens noch die Hälfte des Lichtschutzfaktors messbar ist. Allerdings sollte man auch bei diesen Produkten darauf achten, regelmäßig nachzucremen, da Schwitzen und Abtrocknen den Schutz verringern können.

Zeit

Zwischen 12 und 16 Uhr ist die Strahlung am intensivsten, darum sollte man insbesondere in diesem Zeitraum die direkte Sonne meiden. Auch außerhalb dieser Zeit ist es empfehlenswert, sich im Schatten aufzu­halten. Babys und Kleinkinder sollten möglichst nie direkter Sonnenstrahlung ausgesetzt werden.

Eine Übersicht über alle Sonnenschutzprodukte von Avène finden Sie hier.